Rodder Maar

Koordinaten: 50°28'01"N, 7°11'05"E
Beim Rodder Maar handelt es sich um ein Flachgewässer im Nordosten der Vulkaneifel. Das Rodder Maar blickt auf eine wechselvolle Vergangenheit während der letzten Jahrzehnte zurück. Mehrfach wurde es von Menschenhand umgekrempelt. Zunächst versuchte man in den 50er Jahren des 20. Jahrhundert das Maar trocken zu legen und mit Fichten aufzuforsten, was allerdings nur von mäßig erfolgreich gelang.1985 wurde zum ersten Mal und zehn Jahre später 1995 zum zweiten Mal der Versuch unternommen, diesen drastischen Eingriff rückgängig zu machen und das Rodder Maar zu renaturieren. Was beim ersten Versuch an der Finanzierung scheiterte gelang schließlich beim 1999 abgeschlossenen zweiten Anlauf. Die Wasseroberfläche des Rodder Maares beträgt heute ca. 5-6 ha und ist Lebensraum für eine Vielfältige Tier- und Pflanzenwelt.

Die Entstehung des Rodder Maars ist ungeklärt. Fest steht, dass es nicht vulkanischen Ursprungs ist. Die zweite Möglichkeit einer Maarentstehung durch Meteoriteneinschlag lässt sich mangels eindeutiger Beweise nicht zweifelsfrei belegen. Somit bleibt es spannend um das Geheimnis der Entstehung des Rodder Maars.

Ein besonders schönes Panorama zeigt sich am Rodder Maar in den Abendstunden, wenn die Sonne hinter der exponiert auf einem Bergkegel gelegenen Ruine der Burg Olbrück untergeht.



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