Strohner Lavabombe

Koordinaten: 50°6'28"N, 6°55'34"E
Bei der Strohner Lavabombe handelt es sich um eine durch vulkanische Aktivität geformte Basaltkugel. Die Strohner Lavabome ist eine geologische Besonderheit und stellt heute ein eindrucksvolles Zeugnis vulkanischer Tätigkeit in der Eifel dar. Die Lavabombe ist nicht bei einem einmaligen Auswurf entstanden. Statt dessen wurde sie mehrmals hochgeschleudert, rutschte daraufhin jedoch wieder zurück in den Vulkankrater. Dabei nahm sie Lava und Schlackenteile auf, bis sie schließlich im Kraterrand stecken blieb und endgültig abkühlte. Auf diese Weise war die Strohner Lavabombe auf einen Durchmesser von etwa 5 Metern mit einem Gewicht von fast 120 Tonnen angewachsen. Sie löste sich 1969 bei einer Sprengung im Steinbruch am Wartgesberg aus einer Höhe von 15 m aus der Steinbruchwand. Im Winter 1980/81 wurde die Strohner Lavabombe mittels einer Eisenplatte von einer Planierraupe über die feste Schneedecke an ihren heutigen Platz in Strohn befördert.

Neben der Stohner Lavabombe wurde eine "echte Lavabombe" aufgebaut. Diese 2007 gefundene Lavabombe stammt ebenfalls aus dem Wartgesberg und hat ein Gewicht von 1,46 Tonnen.




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