Strohner Wartgesberg

Koordinaten: 50°6'20"N, 6°56'08"E
Der Wartgesberg bei Strohn in der Vulkaneifel setzt sich vermutlich aus drei großen vulkanischen Schlackenkegeln, die entlang einer von Nord nach Süd verlaufenden Förderspalte entstanden sind. Das Südende der Spalte bildet das Sprinker Maar. Die Vulkane liegen so nahe beieinander, dass sie nicht als Einzelvulkane zu unterscheiden sind.

Als erstes brach der nördliche Vulkan aus. 1969 wurde in dessen Kraterwand die Strohner Lavabombe gefunden. Im mittleren Schlacken-Vulkan entdeckte man die Strohner Lavaspaltenwand. Ein Teilstück dieser Wand kann im Strohner Vulkanhaus besichtigt werden. Der mittlerer Vulkan förderte zuerst auch einen der beiden Lavaströme, auf denen heute die Ortschaft Strohn liegt. Schließlich brach der jüngste Schlackenkegel-Vulkan im Süden aus. Aus ihm quoll mit 5,5km Länge der längste Lavastrom der Eifel in Richtung Süden. Dieser Lavastrom ist heute noch an den Talhänge der Strohner Schweiz sichtbar. Am Wartgesberg selbst wird im Tagebau Asche und Lapili für den Straßenbau abgetragen.

Weblinks



Anzeigen