Weinfelder Maar

Koordinaten: 50°10'35"N, 6°51'00"E
Beim Weinfelder Maar, auch Totenmaar genannt, handelt es sich um das höchstgelegene, tiefste und gleichzeitig auch das jüngste der drei Dauner Maare in der Vulkaneifel. Die Wasseroberfläche des Weinfelder Maars hat eine Größe von 16,8 ha und ist mit einer maximalen Tiefe von 51 m fast so tief wie der Laacher See (53 m). Der Durchmesser des Weinfelder Maars beträt 525 m.

Das Weinfelder Maar entstand vor ca. 10 500 Jahren als letztes der drei Dauner Maare. Es ist rings herum von eimem Wall umgeben, der im Norden seine geringste Erhebung besitzt und im Westen in den Mäuseberg mit dem darauf stehenden Dronketurm übergeht.

Sowohl der Name Weinfelder als auch Totenmaar gehen auf die heutige Wüstung Weinfeld zurück, die in der Mitte des 16. Jahrhunderts aufgegeben wurde. Einziger verbliebener Überrest des früheren Dorfes ist die Kirche St. Martin mit dem angeschlossenen Friedhof oberhalb vom Nordufer des Sees. Östlich es Weinfelder Maars befindet sich die Start- und Landebahn des örtlichen Segelflugplatzes. Das Schwimmen im See ist nicht zulässig.

Um das Totenmaar ranken sich mehrer Sagen. Eine davon hat Hans Mühlhaus aus Darscheid niedergeschrieben.



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